Bilder richtig aufhängen: Höhe, Abstand und Befestigung

Bildmitte auf 145 bis 155 cm, 20 bis 30 cm über dem Sofa: So hängst du Bilder richtig auf, mit Tipps zu Abstand, Bilderwand und Befestigung.

2 Min. Lesezeit

Wandbild aus einer zerbrochenen blauen Ginflasche im Rahmen an einer weißen Wand

Ein schönes Bild wirkt nur dann richtig, wenn es an der richtigen Stelle hängt. Zu hoch, zu tief oder schief, und schon stimmt das ganze Zimmer nicht mehr. Mit ein paar einfachen Regeln zu Höhe, Abstand und Befestigung hängt dein Bild beim ersten Versuch richtig, ganz ohne Profi.

Das brauchst du

  • Zollstock oder Maßband und einen Bleistift
  • Wasserwaage, notfalls die App auf dem Handy
  • Nagel, Bilderhaken oder Dübel und Schraube, je nach Wand und Gewicht
  • Malerkrepp und Papier für eine Schablone

Die richtige Höhe

Die wichtigste Regel: Die Mitte des Bildes hängt auf Augenhöhe, also etwa 145 bis 155 cm über dem Boden. Das gilt für einzelne Bilder genauso wie für die Mitte einer ganzen Bilderwand. In Räumen, in denen man meist sitzt, etwa im Esszimmer, darf das Bild etwas tiefer hängen.

Über Sofa, Sideboard und Bett

  • Abstand nach unten: 20 bis 30 cm zwischen Möbel und Unterkante des Bildes. So gehören Bild und Möbel optisch zusammen.
  • Breite: Bild oder Bildergruppe nehmen etwa zwei Drittel der Möbelbreite ein. Ein kleines Bild über einem großen Sofa wirkt verloren.
  • Mitte: Das Bild sitzt mittig über dem Möbelstück, nicht mittig an der Wand.

Mehrere Bilder aufhängen

Bei einer Bilderwand halten gleiche Abstände alles zusammen, meist 5 bis 10 cm. Entweder richtest du alle Bilder an einer gemeinsamen Unterkante aus oder an einer gedachten Mittellinie. Tipp: Die Umrisse der Bilder auf Papier übertragen, ausschneiden und mit Malerkrepp an die Wand kleben. So siehst du vorher, wie es wirkt, und bohrst kein Loch zu viel.

Die richtige Befestigung

  • Leichte Bilder bis etwa 2 kg: Ein Nagel oder ein Bilderhaken mit schrägem Nagel reicht in Putz und Mauerwerk.
  • Schwere Bilder: Dübel und Schraube, in Gipskarton spezielle Hohlraumdübel.
  • Beton: Normale Nägel halten schlecht, hier lieber Dübel und Schraube.
  • Mietwohnung ohne Bohren: Klebehaken oder Bilderleisten, auf das angegebene Gewicht achten.

Wichtig: Strom- und Wasserleitungen laufen oft senkrecht oder waagerecht von Steckdosen und Schaltern weg. Dort nicht bohren und im Zweifel ein Leitungssuchgerät nutzen.

Schritt für Schritt

  1. Mitte des Bildes festlegen und auf 145 bis 155 cm Höhe an der Wand markieren.
  2. Auf der Rückseite messen, wie weit der Aufhänger unter der Oberkante sitzt.
  3. Nagelhöhe ausrechnen: Bildmitte plus halbe Bildhöhe minus Abstand des Aufhängers zur Oberkante. Beispiel: 150 cm + 21,5 cm (halbe Höhe eines 43 cm hohen Bildes) − 5 cm = 166,5 cm.
  4. Nagel einschlagen, Bild aufhängen und mit der Wasserwaage gerade ausrichten.

Unsere Wandbilder aufhängen

Unsere Wandbilder aus echten Flaschen haben einen Aufhänger auf der Rückseite, ein Nagel in der Wand genügt. Das rechteckige Format (43 × 32 cm) wiegt etwa 1,5 kg, das quadratische (27 × 27 cm) etwa 0,5 kg. Weil die Glasscherben scharfe Kanten haben können, gehören die Bilder in trockene Innenräume und außer Reichweite von Kindern, also nicht ins Bad und nicht direkt über die Spüle. Ideen, wo sie besonders gut wirken, findest du in unseren Ratgebern Moderne Wanddeko fürs Wohnzimmer und Hausbar einrichten, für Arbeitsräume und Gastronomie in Bilder fürs Büro und Bilder für Restaurant und Bar.

Häufige Fragen

In welcher Höhe hängt man Bilder auf?

Die Bildmitte hängt auf Augenhöhe, etwa 145 bis 155 cm über dem Boden. Über Möbeln bleiben 20 bis 30 cm Abstand zwischen Möbel und Unterkante.

Reicht ein Nagel für ein Bild?

Für leichte Bilder bis etwa 2 kg in Putz oder Mauerwerk ja. Schwere Bilder und Wände aus Beton oder Gipskarton brauchen Dübel und Schraube.